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Fliegen

Gerüche, die uns anwidern und abstoßen, scheinen die Fliegen besonders zu mögen. Eine Fliege erkennt man eindeutig daran, dass sie nur zwei Flügel hat, während alle anderen fliegenden Insekten derer vier besitzen. Fliegen sind schnelle Flieger - geradezu Flugkünstler - die sich selbst mit den Libellen messen können.

Die gemeine Stubenfliege (Musca domestica) legt ihre 60 - 200 perlmuttglänzenden, länglichen Eier in Klümpchen an Mist, Aas und verdorbene Lebensmitteln. Die Maden schlüpfen schon nach 24 Stunden, verpuppen sich in braune Tönnchen und schwärmen bereits 10 - 14 Tage nach der Eiablage als fortpflanzungsfähige Vollinsekten aus. Die Vermehrung ist so ungeuer, dass ein einziges Fliegenpaar im Jahr viele Billionen Nachkommen haben könnte - gäbe es keine Feinde.

Eine nahe Verwandte, die sich ebenfalls viel in Häusern aufhält, ist die Schmeiß- und Brummfliege (Calliphora erythrocephalla). Auch sie legt ihre Eier an zerfallende oder faulende pflanzliche und tierische Stoffe.

Fliegen übertragen Fäulniserreger und Krankheitskeime auf Lebensmittel und sind, speziell für die lebensmittelverarbeitende Industrie, ein großes Problem. Sie haben Mitschuld an der Ausbreitung des Magengeschwür-Erregers (Heliobacter pylori) und übertragen nach Ansicht von Forschern gefährliche Bakterien, die bei Menschen zu Entzündungen der Magenschleimhaut und zu Magenkrebs führen können. Dr. Peter Grubel, Wissenschaftler aus Boston, sagt, dass eine einzelne Fliege bis zu 6 Millionen Bakterien auf und 40 Millionen in ihrem Körper mit sich herumträgt. Eine Fliege sei also gewissermaßen ein Großraumflugzeug für Mikroben.

Doch auch Fliegen haben ihre Daseinsberechtigung, denn sie haben ihren festen Platz in der Nahrungskette anderer Tiere.

Wir weisen ihnen ihren Platz zu, indem wir uns und unsere Nahrungsvorräte durch NESENSOHN Fliegengitter vor ihnen schützen.