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Stechmücken

Es stechen nur die Weibchen, denn diese benötigen das Blut zur Eiproduktion.

Eigentlich stechen sie gar nicht. Ihr mit Haken versehener Stachel sägt sich vielmehr durch die Haut bis zu einem Blutgefäß. Mit dem Saugrohr, das im Stachel sitzt, zapft das Tier Blut und spuckt dabei in die Öffnung. Dadurch wird die Gerinnung des Blutes verhindert. Es ist auch nicht der Stich selbst, der den Gestochenen Beschwerden verursacht. Vielmehr bewirkt der Speichel des Tieres die Quaddelbildung und den Juckreiz.

Mücken haben einen ausgeprägten Geruchsinn. Sie erkennen sogar ihre bevorzugte Blutgruppe. Hellhäutige Menschen sind anziehender als dunkelhäutige. Frauen haben in der Regel mehr unter Stichen zu leiden als Männer. Mücken orientieren sich an Ausdünstungen wie Schweiß oder Urin und folgen der Duftspur bis zum ahnungslosen Opfer. Schnell, oft innerhalb von Sekunden, erfolgt eine Spontanreaktion. Um die Stichstelle herum entwickelt sich eine gerötete Stelle. 10 bis 24 Stunden nach dem Stich bildet sich eine juckende und gerötete Schwellung. Der Stich schmerzt und geht mit starkem Juckreiz einher. Hier beginnt dann meist das "Kratzen", besteht die Gefahr von Infektionen.

Hilfe bei Stichen

  • das Einreiben mit frischen Tomatenblättern
  • das einfache und überall zu praktizierende Einreiben mit Harn
  • die zu behandelnde Stelle 2 Minuten mit einer Zwiebelhälfte einreiben
  • Schwellungen mit einer halbierten Knoblauchzehe einreiben
  • ein Spitzwegerichblatt zerrubbeln und auflegen
  • eine Aspirintablette zerkleinern, mit Spucke mischen und auf den Stich auftragen

Optimal - für Mensch und Insekt - ist das NESENSOHN Mückengitter mit seinen zahlreichen Variationsmöglichkeiten, das ein Eindringen des Insekts in die Lebensräume des Menschen schon von vornherein verhindert.