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Wespen

Eine große Gruppe der Hautflügler innerhalb der Unterordnung der Stechimmen bilden die zahlreichen, in vielen Tausenden Arten über die ganze Erde verbreiteten, Falten-, Grab-, Weg-, Dolch- und Goldwespen.

Wespen zeichnen sich durch eine hochentwickelte Brutpflege und erstaunlich künstlerische Fähigkeiten aus. Viele Wespen sind stark räuberische Geschöpfe, die sich selbst zwar von Nektar und Pollen, ihre Larven jedoch fast ausschließlich mit Insekten, deren Larven und Spinnen ernähren. Im Insektenhaushalt der Natur stellen sie darum eine bedeutsame, regulierende Kraft dar. Auch spielen sie eine nicht unbedeutende Rolle als Bestäuber. Aber sie sind auch verantwortlich für die Übertragung von fäulniserregenden und krankheitsauslösenden Keimen auf unsere Nahrung. Die Weibchen verfügen durchweg über einen Giftstachel. Wespen sind aggressiver als Bienen. Ihr Stich ist gefährlich und schmerzhaft.

Schwere Allgemeinreaktionen auf Wespenstiche sind nicht selten. Jährlich sterben in der Bundesrepublik etwa 20 Menschen an solchen Stichen. Einige Hundert Patienten geraten alljährlich in Lebensgefahr und werden oft erst im letzten Moment gerettet. Es gibt Menschen, die gegen die Giftsubstanzen eine Allergie entwickeln und Schockreaktionen zeigen können.

Man unterscheidet vier Schweregrade der allgemeinen, allergischen Reaktion:

leichte Allgemeinreaktion:
Übelkeit, Unwohlsein, Angstgefühle, generalisierter Juckreiz, teilweise Nesselausschlag

mittelschwere Reaktion:
Zusätzlich Engegefühl im Brustkorb und behinderte Ausatmung, starke Leibschmerzen, Brechreiz und Erbrechen.

schwere Allgemeinreaktion:
Zu den genannten Symptomen tritt Benommenheit, starkes Schwächegefühl und Todesangst. Die Sprache wird verwaschen, die Atemnot schwerer.

Schockreaktion:
Bewußtlosigkeit, Kollaps, Blutdruckabfall. Harn und Stuhl gehen willkürlich ab.

Im allgemeinen trifft es Personen schwerer, die älter als 30 Lebensjahre sind. Dies liegt einmal an der Intensität der schockartig ablaufenden Antigen-Antikörper-Reaktion und zum zweiten daran, dass jüngere Menschen ein widerstandsfähigeres Herz-Kreislauf-System haben. 99 Prozent der Todesfälle gehen auf das Konto einer allergischen Reaktion, nur jedes hundertste Opfer eines Wespenstichs stirbt am Gift.

Soforthilfe und alte Hausmittel gegen Wespenstiche sind:

  • das Einreiben mit frischen Tomatenblättern
  • das einfache und überall zu praktizierende Einreiben mit Harn
  • die zu behandelnde Stelle 2 Minuten mit einer Zwiebelhälfte einreiben
  • Schwellungen mit einer halbierten Knoblauchzehe einreiben
  • ein Spitzwegerichblatt zerrubbeln und auflegen
  • eine Aspirintablette zerkleinern, mit Spucke mischen und auf den Stich auftragen

Eine Ideallösung sind NESENSOHN Insektengitter, denn sie schützen uns vor ihnen und sie vor uns, indem sie unser beider Lebensbereiche klar abgrenzen.