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Bienen

Die Honigbiene stammt ursprünglich aus den Tropen Südostasiens, wurde aber durch den Menschen über die ganze Erde verbreitet. Sie bildet ausdauernde Staaten, die aus einer Königin, rund 30000 bis 70000 Arbeiterinnen und bis zu 1000 Drohnen bestehen.
Die Beziehung der Bienen zu den Blütenpflanzen gestaltet sich inniger als bei allen anderen Insektengruppen. Denn in gleichem Maße, wie die Bienen in ihrem Lebensrhythmus, ihrer Ernährung und ihrem Körperbau auf die Blütenpflanzen eingestellt sind, haben sich diese weitgehend auf ihre stetigen und treuesten Bestäuber ausgerichtet.

Der Mensch hat zur Biene ein ambivalentes Verhältnis, weil sie - trotz Stachel - den klebrig-süßen Brotaufstrich und das wohlriechende Wachs für handgedrehte Kerzen produziert.

Bienen sind reine Vegetarier ! - Den Stachel haben sie nur zur Selbstverteidigung. Er ist mit Widerhaken versehen und bleibt nach dem Stich in der Wunde hängen. Wenn die Biene wegfliegt, so reißt sie sich den eigenen Stachel samt der anhängenden Giftdrüse aus dem Leib. Die Folge: jede Biene stirbt nach dem ersten Stich. Der Stachel sollte vorsichtig entfernt werden, weil sich der muskulöse Giftsack auch nach seiner Abtrennung vom Leib der Biene weiterhin zusammenzieht und ständig neues Gift in den Patienten spritzt.

Schwere Allgemeinreaktionen auf Insektenstiche sind nicht selten. Jährlich sterben in der Bundesrepublik etwa 20 Menschen an Bienenstichen. Einige Hundert Patienten geraten alljährlich in Lebensgefahr und werden oft erst im letzten Moment gerettet. Es gibt Menschen, die gegen die Giftsubstanzen eine Allergie entwickeln und Schockreaktionen zeigen können.

Vier Schweregrade der allgemeinen, allergischen Reaktion gibt es:

leichte Allgemeinreaktion:
Übelkeit, Unwohlsein, Angstgefühle, generalisierter Juckreiz, teilweise Nesselausschlag

mittelschwere Reaktion:
Zusätzlich Engegefühl im Brustkorb und behinderte Ausatmung, starke Leibschmerzen, Brechreiz und Erbrechen.

schwere Allgemeinreaktion:

Zu den genannten Symptomen tritt Benommenheit, starkes Schwächegefühl und Todesangst.
Die Sprache wird verwaschen, die Atemnot schwerer.

Schockreaktion:
Bewußtlosigkeit, Kollaps, Blutdruckabfall, Harn und Stuhl gehen willkürlich ab.

Im Allgemeinen trifft es Personen schwerer, die älter als 30 Lebensjahre sind. Dies liegt einmal an der Intensität der schockartig ablaufenden Antigen-Antikörper-Reaktion und zum zweiten daran, dass jüngere Menschen ein widerstandsfähigeres Herz-Kreislauf-System haben. 99 Prozent der Todesfälle gehen auf das Konto einer allergischen Reaktion, nur jedes hundertste Opfer eines Bienenstichs stirbt am Gift.

Alte Hausmittel gegen Insektenstiche sind:

  • das Einreiben mit frischen Tomatenblättern
  • das einfache und nahezu überall zu praktizierende Einreiben mit Harn
  • die zu behandelnde Stelle 2 Minuten mit einer Zwiebelhälfte einreiben
  • Schwellungen mit einer halbierten Knoblauchzehe einreiben
  • ein Spitzwegerichblatt zerrubbeln und auflegen
  • eine Aspirintablette zerkleinern, mit Spucke mischen und auf den Stich auftragen

Ideal - für Mensch und Insekt - ist der NESENSOHN Insektenschutz an Fenstern und Türen, der ein Eindringen des Insekts in die Lebensräume des Menschen schon von vornherein unmöglich macht und ihm seinen angestammten Platz in der Natur zuweist.